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Es geht sehr geschäftig zu in der Geschäftstelle
Etwas ist immer los in der Geschäftsstelle. Und das ist kein Wunder. Denn es gab und gibt viel zu tun für diesen mit seinen über 200 Mitgliedern relativ kleinen Verein. Der ist zwar über 100 Jahre alt, aber dennoch Zukunft orientiert. Dabei geht es um zahlreiche, auch mal große Aufgaben für sehbehinderte und blinde Menschen im kleinsten Bundesland. Ein Beweis dafür sind allein schon die inzwischen auf gut 15 laufende Meter angewachsenen Aktenbestände. Sie müssen ständig gepflegt und ergänzt werden. Und das will etwas heißen. Schließlich hat sich in 100 Jahren eine Menge angesammelt. Viele dieser Dokumente zeugen davon, dass es zu jeder Zeit Ehrenamtliche gab, die sich für sehbehinderte und blinde Menschen engagieren.
Also Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Vereins in der nicht besonders großen Geschäftstelle. Die Seele vom Ganzen: Die Sekretärin Martina Nutsch. Sie arbeitet nun schon seit vielen Jahren für den Verein. Langweilig war es noch nie, stellt sie fest. Schließlich ist zusätzlich zu den alltäglich anfallenden Büroarbeiten noch so allerhand zu erledigen - tunlichst innerhalb von 19,25 Stunden in der Woche. In-zwischen wird sie zeitweisevon Marina Reichenauer unterstützt.
Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Buchführung, die Vorbereitungen für die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederver-sammlung sowie die Korrespondenz per Post, Fax und E-Mail. Von besonderer Bedeutung ist zudem die ständige Weiterbildung wegen der raschen Weiterentwicklung der elektronischen Bürotechnik.
Ein besonderer Schwerpunkt ist zudem die verantwortliche Mitarbeit an der Vereinszeitschrift: „Blickpunkte“. So müssen auch mal Autorinnen und Autoren freundlich daran erinnert werden, die versprochenen Artikel bitte gleich - am besten vorgestern - zu mailen. Erst dann kann sie die Seiten umbrechen – also layouten.
Für so manche Ratsuchende ist Martina Nutsch vor allem eins: Klagemauer. Auch das gehört schließlich dazu.
Hans Joachim Biermann
Beratungsstelle
In der Beratungsstelle werden blinde und sehbehinderte Menschen über ihre Rechte und Möglichkeiten beraten, ihr Leben weiterhin selbstbestimmt zu gestalten. Außerdem steht eine Auswahl von kleinen Geräten, Hilfsmitteln und Ratgebern zur Verfügung, die ihnen den Alltag erleichtern. Auch Angehörige sowie Helferinnen und Helfer können sich umfassend informieren.
Haus der Blinden
Dieses Senioren- und Pflegeheim bietet blinden, sehbehinderten und sehenden älteren Menschen eine angemessene Unterkunft und Betreuung an. Internetangebot des Haus der Blinden
Reha-Dienst PRISMA
Rehabilitationsdienst zur selbständigen Lebensführung blinder und sehbehinderter Menschen. Unser Team hilft Ihnen dabei, jene Fähigkeiten zu erlernen, die Sie für die selbständige Haushaltsführung und die Kommunikation brauchen.
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